Leidenschaftliche
Wassersportler schreiben Geschichte
Menschen, die ihre
Träume verwirklichen. So geschehen in Butjadingen im Jahre
1975, als die beiden Wassersportvereine, der "Segel- und
Motorboot Club Fedderwardersiel" und der am 12.08.1970 gegründete "Segelclub Eckwardersiel" das Konkurrenzdenken ein für allemal aufgaben und sich
zum Butjadinger Yachtclub e.V. zusammenschlossen. Die Gemeinde
Butjadingen und der II. Oldenburgische Deichband unterstützten
diesen Plan und so konnten bereits 1974 die ersten Boote ihre
neuen Liegeplätze im neuen Jachthafen belegen. Ein paar
Container genügten für den Anfang als Clubhaus.
Seitdem ist
einiges Wasser im Priel vor dem Hafen hin- und her geflossen.
Und wenn es auch jedes Jahr weniger Wasser wird: Der BYC hat
eine Zukunft als wichtiger Freizeitfaktor in der Region. Und
das nicht zuletzt dank der Agilität seiner Mitglieder, die
sich den immer neuen Herausforderungen stellen.
1983 wurde das Clubhaus in
seiner heutigen Form fertig gestellt und ist seitdem der Stolz der
Mitglieder.
Im Jahr 2000 wurde
das 25jährige Jubiläum gefeiert. Es gab einen Ball und immer
noch begeisterte Mitglieder und ebensolche Gäste.
Einige
Clubmitglieder haben immer noch ihre Liegeplätze in dem
kleinen Sielhafen in Eckwardersiel, sozusagen der Wiege des
BYC.
Attraktiver Anziehungspunkt
für Gastlieger
Seit Jahren ist
Fedderwardersiel ein beliebtes Ausflugsziel bei den
norddeutschen Wassersportlern. Nicht zuletzt wegen der
freundlichen Atmosphäre oder der freundlichen und
hilfsbereiten Hafenmeisterin Ruth Schulz-Buchholz. Sondern auch wegen der
stets gepflegten sanitären Anlagen, des gemütlichen Clubhauses
und der guten Infrastruktur in Fedderwardersiel. Auch Ihr
werdet hier gute und preiswerte Einkaufsmöglichkeiten finden,
interessante Gastronomie oder das hochinteressante
Nordseemuseum. Krabben, die tatsächlich aus der
Nordsee stammen und andere maritime Köstlichkeiten direkt aus
dem Fischgeschäft der Fischereigenossenschaft. Ihr könnt den
wind- und wettergeschützten Grillplatz nutzen. Eure Kinder
sind bei jedem Wetter gern gesehene Gäste. Die Kinder können
sich hier noch richtig austoben. Bei gutem Wetter auf unserem
Gelände, bei schlechtem in der nahe gelegenen Spielscheune in
Burhave oder mit dem Bus nach Tossens ins Spaßbad fahren.
Radwandern ist ebenso möglich wie faulenzen und das Nichtstun
genießen. Es gibt viele Stammgäste, die seit vielen Jahren „Fed
Siel“ und den BYC anlaufen. Viele von Ihnen bleiben länger als
geplant. Der Hafenmeister ist telefonisch erreichbar.
Jugendliche
haben einen Mordsspaß und lernen dabei tatsächlich für´s Leben
Die Jugendarbeit
des BYC ist stetig ausgeweitet und optimiert worden.
Jugendlichen wird hier mehr geboten als nur ihre Freizeit zu
"konsumieren". Die Jugendlichen werden nicht nur
„beschäftigt“, sondern als aktive Mitglieder von Anfang an
voll mit eingebunden. Hier gibt es nicht nur eine Menge
Möglichkeiten, Spaß zu haben, sondern auch etwas zu lernen,
und das auch noch mit Spaß. Da können einige der „erwachsenen
Mitglieder“ schon ganz schön neidisch werden!
Hier darf
trainiert und gesiegt werden. Hier wird gute Seemannschaft
gelebt, die Ausbildungsqualität scheut keinerlei Vergleich und
der lockere Umgangston ist weder irgendein militärischer
Ursprung anzulasten oder auch nur anzumerken, noch wird hier
die „Egalhaltung“ mancher Zeitgenossen „gepflegt“. Wer hier
mitmacht, darf sich selbst und seine Gruppe ausprobieren, „auf
die Probe stellen“ und sich zu einem hervorragenden
Wassersportler entwickeln, für den gute Seemannschaft nicht
nur ein Wort ist, welches für die theoretische Prüfung des
Sportbootführerschein See gepaukt werden muss. Natürlich gibt
es bei uns auch Meinungsverschiedenheiten und das ist gut so.
Denn die heile Welt, von der wir allen hin- und wieder
träumen, ist und bleibt Illusion. Viel besser scheint es uns
und das ist auch unser Anspruch an die Jugendarbeit, die
Jugendlichen mit viel Elan und Engagement auf das Leben selbst
ein weiteres Stück vorzubereiten. Wer das unvergleichliche und
absolut zeitlose „Fliegende Klassenzimmer“ von Erich Kästner
kennt, weiß, was wir meinen. Es ist nicht umsonst jüngst
zum dritten Mal modernisiert und neu verfilmt worden! Der
Stoff, aus dem der Film ist, ist der Stoff, aus dem unsere
Jugendlichen sind, aus dem wir früher waren und unsere Kinder
und Enkel später sein werden. Auf eine einfache Formel
gebracht. Der Anspruch, nicht nur für die Schule, sondern für
das Leben zu lernen, lässt sich bei uns mit Spaß und
sportlicher Herausforderung sozusagen spielerisch in den Ernst
des Lebens umsetzen! Und davon träumen wir doch alle zuweilen,
oder nicht?
Buntes
Vereinsleben statt Vereinsmeierei
Jeder Verein hat
seine Probleme, seine Planungen, und seine Misserfolge und
Erfolge. Jeder Verein ist ein Mikrokosmos, der die
gesellschaftlichen Verhältnisse des Landes, in dem er sich
befindet, ziemlich getreu widerspiegelt! Das geht uns nicht
anders. Aber wir bekommen immer wieder von Mitgliedern und
Gästen bestätigt, dass das Maß an „Vereinsmeierei“ bei uns auf
das notwendige Maß zurechtgerückt wird, wenn es denn nötig ist
den Vereinsbetrieb und seine rechtlichen Grundlagen
aufrechtzuerhalten oder zu erweitern. Dies um den notwendigen
Hintergrund zu bilden, vor dem sich erst das vielfältige
Angebot für alle Mitglieder und Gäste entwickeln und
realisieren lässt, von dem letztlich alle Beteiligten
profitieren.
Der Vorstand
versteht sich als pragmatisches Leitungsgremium. Der
Wassersport und die Verbesserung der Infrastruktur, des
Angebotes für alle Wassersportbegeisterten stand immer im
Vordergrund und wird es immer tun.
Veranstaltungen auf hohem
Niveau und das nicht nur für Freizeitkapitäne
In den letzten
Jahren ist das Veranstaltungsangebot stetig ausgeweitet
worden. Neben den jüngsten Angeboten im Winter , zu
erwähnen seien nur der begeisternde Auftritt des bekannten
Journalisten und Bremer Originals Hermann Gutmann, den
Mitglieder des BYC arrangierten und der ein breites Presseecho
in der Region fand, sondern beispielhaft auch der Abend mit
dem bekannten Märchenerzähler Franz Lideke oder der
Krimiworkshop mit Heinz-Detlef Scheer , der in
einem spannenden Krimi um einen Toten im Turmloch münden wird,
der etwa zum nächsten Jahreswechsel erscheinen wird. Die
Teilnehmer des Workshop warten bereits ungeduldig auf das
Ergebnis, das letztlich auch zu einem lebendigen Vereinsleben
beiträgt und gleichzeitig eine Werbung für die ganze Region
darstellen wird.
Für das nächste Jahr
sind wieder verschiedenen Höhepunkte geplant, beispielhaft
seien hier aufgeführt: das Pfingstfest mit dem „Frühkonzert“
eines Akkordeonorchesters. Oder einer der bereits legendäre
Grillabende mit spontanen musikalischen Einlagen einiger
Mitglieder zum Beispiel an Himmelfahrt. Oder die Segeltage im
August mit einem großen Sommerfest mit dem Auftritt
einer Musikkapelle.
Der
Hallenbau – ein Ausblick
Der
Hallenneubau macht das Angebot noch attraktiver . Der
Komfort für die Gastlieger und die Mitglieder wird erhöht. Es werden
Waschmaschine und Trockner installiert, der Hafenmeister hat sein
eigenes Büro, das eigentliche Clubhaus wird so erheblich entlastet. Es
wird die Möglichkeit geschaffen, Masten wettersicher zu lagern, kleinere
Reparaturen im Trockenen auszuführen und Material sicher zu lagern. Die
Jugendlichen haben einen eigenen Raum für Ihre Aktivitäten. |